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LISA

Ziel des Projektes ist, ein barrierefreies Wohnbaukonzept zu entwickeln, welches es ermöglicht, Räume hinsichtlich ihrer Nutzung, Funktionsverteilung und Wohnqualität insbesondere für ältere Bewohner einfacher zu rekonfigurieren als bisher und so einen längeren Verbleib in der eigenen Wohnung zu ermöglichen.

LISA logo

In konventionellen Wohnungen sind solche Re-Konfigurationen oder Up-Grades durch den Nutzer selbst meist gar nicht möglich. Das Konsortium LISA schlägt daher einen von den tragenden Wänden und der Gebäudehülle unabhängigen, hochmodularen Baukasten für Ausbauwände vor.  Aus der dargestellten Problematik ergeben sich folgende, prinzipielle Anforderungen:

• Raum Re-Konfiguration durch den Nutzer
• Leistungsmodule im Plug&Play System
• Subsysteme für die technische Infrastruktur
• Wohnpsychologische und ökologische Aspekte
• Benutzerfrundlichkeit, Ergonomie

Hintergrund

Dem sogenannten Elderly Index zufolge ist Italien jetzt schon das älteste Land in Europa. Diese Entwicklung kann im positiven Sinne für Wirtschaft, Gesellschaft
und lokale Unternehmen genutzt werden, insbesondere wenn man daran denkt, dass in Zukunft 40-50% der Konsumausgaben von älteren Menschen (50+) getätigt werden.

Themen

Das Projekt LISA richtet sein Hauptaugenmerk auf die Senioren, die Schwierigkeiten beim Gehen haben oder Hilfe im Haushalt benötigen. Im Zuge des Projekts sollen ein Planungssystem für Innenräume und  Möglichkeiten zur Realisierung gefunden werden. Diese sollen den Bewohnern ermöglichen, die Räume des eigenen Zuhauses je nach Bedarf zu ändern. Deshalb konzentriert sich das Projekt LISA darauf, eine intelligente Wand zu erforschen, die leicht in bereits bestehende Wohnungen installiert werden und verschiedene Bedürfnisse erfüllen kann (Mobilität, Flexibilität, ect.). LISA setzt sich mit einem Thema auseinander, das typisch ist für das Bauwesen und sich speziell auf das nachhaltigen Bauen bezieht. Ist nämlich eine solche intelligente Wand erst einmal realisiert, so könnte dieses Modell alle derzeit existierenden Systeme der internen Raumaufteilung ersetzen. In Zukunft könnte man sogar Wohnungen sanieren, ohne dabei alte Innenwände abzureißen oder neue zu bauen. Dadurch wird es keinen Bauschutt und keinen umweltschädlichen Staub mehr geben.

Das Projekt hat auch eine Informations- und Kommunikationstechnologie-Komponente: es ist nämlich vorgesehen, die intelligente Wand mit entlegenen Kommunikationssystemen zu verkabeln. Diese können die Wand mit einem zentralisierten „hot-spot“ verknüpfen, um einen Informationsaustausch bezüglich Haushaltsführung zu gewährleisten (z.B. Licht, Verbrauch, Hilfe für die Bewohner).

Das Projekt umfasst folgende Themengebiete:
• Planung ohne architektonische Barrieren
• Ergonomie der Räume und Entwicklung angemessener Designkonzepte
• Förderung der ICT-Strukturen, die in den Wohnungen vorhanden sind
• Förderung der Flexibilität der Räume und ihrer Anpassungsfähigkeit im Laufe der Zeit
• Verminderung von internen Sanierungen und folglich Energieeinsparung, geringer „carbon-footprint“ in Bezug auf Baustellenlogistik und geringere Abfallproduktion

LISA

 

Die Marketing- und Weiterbildungsaktivitäten sind von der Stiftung Südtiroler Sparkasse gefördert.

For further information you can contact:
Carlo Battisti - Project Manager Cluster Bau | Edilizia
Tel +39 0471 068118
carlo.battisti@tis.bz.it

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